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Hypnose und unser Unterbewußtsein
Hypnose ist ein dem Schlaf verwandter Zustand, ein halbes Bewußtsein, zwischen Wachen und Schlafen. Die Körperfunktionen sind herabgesetzt: der Herzschlag sinkt auf etwa 40 Schläge pro Minute (normal etwa 60 bis 80), der Sauerstoffverbrauch geht zurück und der Blutdruck wird gesenkt.
Die geistigen Funktionen jedoch werden aktiviert.
Unser Gehirn sendet in jedem Augenblick Wellen aus, die in Hertz gemessen werden.
Hirnströme in Frequenzen unter acht Hertz treten während des natürlichen Schlafs auf. Frequenzen über dreizehn Hertz signalisieren, dass unser Gehirn in voller Aktion ist. Hirnströme in Frequenzen zwischen acht und zwölf Hertz liegen in dem Bereich, in dem wir weder schlafen, noch wach sind – wir sind im Zustand der Hypnose.
Alle psychosomatischen Erkrankungen können mit Hilfe der Hypnose Heilung finden, da alle Organe in der Hypnose ansprechbar sind.
Das Besondere an der Hypnose ist, dass sie einen Zugang zu unserem Unterbewusstsein verschafft.
Das Unterbewußtsein ist gewissermaßen unsere Steuerungszentrale und arbeitet ständig in uns für den Körper wie für die Seele.
Unser ganzes seelisches und körperliches Geschehen folgt Gesetzmäßigkeiten.
Freude und Trauer, Kummer und Überschwang, Mißmut, Gleichgültigkeit und Aggression, unsere Stimmungen, Haltungen, unser Handeln, alles hat seinen Ursprung im Unterbewußtsein.
In ihm lebt alles Vergessene weiter und beeinflußt von dort aus unsere Anschauungen und Meinungen. Und es erweist sich oft genug als stärker als das Bewußtsein.
Unser Unterbewußtsein arbeitet nicht mit Worten, sondern mit Vorstellungen, mit Bildern. Es reagiert auf Worte nur, wenn sie bildliche Gestalt annehmen, wenn sie zu einer bildhaften Vorstellung werden, und es läßt sich vom bloßen Willen nicht beeinflussen. Auf starkes Wollen reagiert das Unterbewußtsein meist sogar mit dem Gegenteil.
Das Unterbewußtsein arbeitet ständig und ohne Unterlaß für uns. Selbst nachts, wenn wir schlafen, verarbeitet es in Träumen, was uns tagsüber stark beschäftigt hat oder was uns von innen her bedrängt. Wenn wir uns unsere Träume vergegenwärtigen, werden wir merken, dass es stets Bilder sind, die wir träumen.
Unser Unterbewußtsein nimmt willig alles an, was wir ihm eingeben. Nur einen Fehler hat unser Unterbewußtsein: es kann zwischen gut und böse, wie auch zwischen nützlich und schädlich nicht unterscheiden.
Prägen wir ihm Vorstellungen von Krankheit und Mißerfolgen ein, wird es entsprechend reagieren.
Ob wir ihm positive oder negative Vorstellungen eingeben, immer wird es diese unverzüglich zu verwirklichen suchen.
Wir sollten darum immer bestrebt sein, negative Vorstellungen zu vermeiden oder sie sofort durch positive Bilder zu ersetzen.
An Hypnose muß man nicht glauben. Man läßt sie zu und sie wirkt. Wenn man sie nicht zuläßt, hat auch der beste Hypnotiseur keine Chance und eine Hypnose wird nicht möglich sein.
Zu einem kostenlosen Infotermin lade ich Sie gerne ein.
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